Vollmacht für alle Lebensbereiche

Die Generalvollmacht wird ausgestellt, wenn eine andere Person mit der Regelung aller vermögensrechtlichen und nichtvermögensrechtlichen Dinge betraut werden soll.

Generalvollmacht muss in schriftlicher Form erteilt werden


Unabhängig davon, ob eine Generalvollmacht für den geschäftlichen oder den privaten Bereich ausgestellt wird, muss die Erteilung immer in schriftlicher Form erfolgen. Die bevollmächtigte Person erhält das Dokument zur Vorlage bei Behörden und Ämtern, die erteilende Person sollte ebenfalls eine Kopie der Vollmacht zu ihren Akten legen. Im Einzelfall kann es ratsam sein, darüber hinaus ein Duplikat der Vollmacht bei einem Notar zu hinterlegen und diese gegebenenfalls dort auch gleich beglaubigen zu lassen.


Generalvollmacht gilt über den Tod hinaus


Wenn zu Lebzeiten eine Generalvollmacht erteilt wird, gilt diese auch über den Tod hinaus, wenn keine andere Verfügung in der Vollmacht festgehalten wurde. Durch eine Generalvollmacht mit Geltung nach dem Ableben einer Person, ist die schnelle Regelung von geschäftlichen Dingen und persönlichen Gegebenheiten gewährleistet. Da die Generalvollmacht sehr viel Vertrauen benötigt, sollte ein solches Dokument nur nach umfassender Überlegung aufgesetzt werden.


Generalvollmacht bei Tod des Bevollmächtigten




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Wenn der Bevollmächtigte einer Generalvollmacht verstirbt, erlischt diese vollständig. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, dieses zu umgehen, indem eine weitere Person bevollmächtigt wird, die im Todesfall des ursprünglichen Bevollmächtigten weisungsbefugt ist. Es ist bei der Erteilung einer Generalvollmacht nicht zwingend erforderlich, eine weitere Person mit einzubeziehen, dies geschieht nur auf Wunsch des Vollmachtgebers.